Das Projekt „Radelnd Gedenken“ verbindet historisch-politische Bildungsarbeit mit einem gemeinschaftlichen und erfahrungsorientierten Zugang. Im Mittelpunkt steht eine zweitägige Fahrradtour entlang einer historischen Route des Todesmarsches von der KZ-Gedenkstätte Dachau bis zur Jugendbildungsstätte Königsdorf Jugendsiedlung Hochland. Die Teilnehmenden setzen sich dabei an den ehemaligen Stationen des Todesmarsches mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinander und besuchen Orte der Erinnerung und Befreiung.
Durch die aktive Bewegung entlang der historischen Strecke soll Geschichte nicht ausschließlich theoretisch vermittelt, sondern räumlich und emotional erfahrbar gemacht werden. Die gemeinsame körperliche Erfahrung eröffnet einen unmittelbaren Zugang zur historischen Dimension des Todesmarsches und schafft gleichzeitig Raum für Austausch, Reflexion und Gruppenprozesse.
Weitere Informationen über das Projekt am 11.07.2026 finden Sie hier: radelnd gedenken AWO
